10 Nahrungsmittel, die Sie meiden sollten…

schädliche Nahrungsmittel…wenn Sie fit, gesund und glücklich leben wollen bis hundert oder mehr.

1. Weißmehl

Weißmehl ist kalorienreich, aber es enthält keine Vitamine und auch fast keine Mineralstoffe, es sind einfach leere Kalorien. Füllstoff, aber nicht wirklich ein Nahrungsmittel und schon gar kein Lebensmittel. Das hat eine ganze Reihe von negativen Folgen für die Gesundheit. Weil auch keine Ballaststoffe mehr darin enthalten sind, werden die Kohlenhydrate im Darm sehr schnell in Zucker

aufgespalten und treiben den Blutzuckerspiegel hoch. Das belastet die Bauchspeicheldrüse, die deshalb große Mengen von Insulin produzieren muss. Der Blutzuckerspiegel sackt daraufhin wieder stark ab. Solche Schwankungen führen zu Heißhunger-Attacken und daraus resultierend zu Übergewicht, häufig entsteht auch Akne, es kommt zu Hormonstörungen usw.

Weißmehl erhöht das Herzinfarkt-, Schlaganfall- und Diabetes-Risiko. Durch die Umwandlung in Zucker wird außerdem das Wachstum von Krebszellen gefördert, denn Krebszellen sind Zuckerzellen… Außerdem benötigt der Körper Vitamine und Mineralstoffe, damit er Weißmehlprodukte verdauen und verstoffwechseln kann. Weil da keine drin sind, holt er sich diese aus den Vorräten in den Zellen.

2. Weißer Zucker

Für weißen Zucker gilt im Wesentlichen das gleiche wie für Weißmehl.
„Meiden Sie Zucker“, sagt Dr. John Yudkin, „und Sie reduzieren die Wahrscheinlichkeit, dick zu werden, Nährstoffmängel zu erleiden, einen Herzinfarkt, Diabetes, Zahnfäule oder ein Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür zu bekommen, und vielleicht reduzieren Sie auch Ihr Risiko für Gicht, Hauterkrankungen und einige Krebsarten, und Ihre Lebenserwartung erhöhen Sie dabei auch gleich noch.“ (aus „Pur, weiß, tödlich“ von Dr. John Yudkin / Dr. Robert Lustig)

Der jährliche Zuckerverbrauch in Deutschland lag Mitte des 19. Jahrhunderts bei 2 kg pro Kopf, heute sind es 34 kg. Rund 70 Prozent der Männer und 50 Prozent der Frauen in Deutschland haben Übergewicht, jeder fünfte Deutsche ist fettsüchtig (BMI 30 und darüber). Tendenz steigend. 6 Millionen Menschen in Deutschland haben Diabetes, jeden Tag kommen rund 750 dazu. Eine der Ursachen dafür ist ohne Zweifel die Ernährung und dabei auch diese riesige Menge an Zucker, die jeder Einzelne täglich verzehrt. 93 Gramm am Tag. Sind wir alle zuckersüchtig? Zucker, die legale Droge? Wissenschaftlich erwiesen ist, dass Zucker süchtig macht, süchtig nach noch mehr Zucker. Er kann außerdem das Verlangen nach Alkohol erhöhen . Und er führt zu langfristigen Veränderungen im Gehirn, denn er beeinflusst das Gehirn ähnlich wie Heroin und Kokain.

3. Künstliche Süßstoffe

Sind Süßstoffe eine Alternative zum Zucker oder sollte man besser die Finger davon lassen?

Süßstoffe fördern nicht nur Darmprobleme, Kopfschmerzen incl. Migräne.
Süßstoffe verursachen auch Heißhunger und bewirken dadurch u. U. genau das Gegenteil von dem, was die Meisten durch die Verwendung von Süßstoffen bezwecken wollen. Forscher des Weizman Institute of Science in Rehovot gingen diesem Phänomen nach, weil sie den Grund dafür herausfinden wollten, warum trotz der zunehmenden Verwendung von kalorienarmen Zuckeralternativen die Zahl der fettleibigen Menschen weltweit ständig zunimmt, wie auch die Zahl der Menschen, die an Diabetes Typ II erkranken. Dabei fanden sie heraus, dass Probanden mit hohem Süßstoffkonsum mehr wogen, eine veränderte Darmflora aufwiesen, außerdem höhere Nüchtern-Blutzucker- und HbA1C-Werte (Hämoglobin) sowie eine gestörte Glucose-Toleranz.

Bei Kindern (und sogar schon bei Föten) kann es unter dem Einfluss von Süßstoffen zu Entwicklungsproblemen kommen.

4. Herkömmliche Energie- oder Proteinriegel

Iss unseren Super-Energie-Riegel und Du hast wieder Power ohne Ende… Das kann man glauben, muss man aber nicht. Erst mal gucken, was drin ist. Häufig Proteine aus z. B. herkömmlichem Soja – evtl. mit eingebauten Resistenz-Genen . Oder Milchproteine mit der entsprechenden Menge von Hormonen und Antibiotika, welche den Tieren großzügig verabreicht werden und sich dann logischerweise auch in der Milch wiederfinden. Außerdem reichlich raffinierter weißer Zucker, diverse Fette wie Palmöl, evtl. noch stark verarbeitet, wodurch sich Transfettsäuren bilden. Dazu noch diverse sogenannte „natürliche“ Aromen und diverse „Lebens“mittelzusatzstoffe.

Ein Beispiel für so eine Zutatenliste:
Zucker, Erdnüsse, Glukosesirup, Magermilchpulver, Kakaobutter, Kakaomasse, Sonnenblumenöl, Milchzucker, Palmöl, Molkenpulver, Salz, Emulgator Sojalecithin, Eiweißpulver, Vanilleextrakt, hydrolisiertes Milcheiweiß, naturidentische Aromastoffe.

Wenn Sie Energie-Riegel gern essen mögen, dann kaufen Sie diese bitte im Bio-Handel, lesen Sie aber auch dort genau die Zutatenliste… Oder Sie machen sich einfach welche selbst. Das geht wirklich ganz einfach – Samen, Nüsse, Trockenfrüchte, wenn möglich in Rohkostqualität, zerkleinert entweder im Mixer oder kleingehackt und dann vorsichtig getrocknet, möglichst bei max. 40 %, damit die Rohkost-Qualität erhalten bleibt.

5. Softdrinks und Limonaden

Nährstoffe – keine. Kalorien – jede Menge. Softdrinks und Limonaden treiben den Blutzuckerspiegel hoch, mit allen negativen Folgen für die Bauchspeicheldrüse, wie schon einschließlich der Folgen unter den Ziffern 1 und 2 erklärt. Das Zeug macht außerdem dick, wenn man es regelmäßig trinkt. Und die Light-Produkte? Da in diesen der Zucker durch Süßstoffe ersetzt wurde, gilt hier das gleiche wie schon unter Ziffer 3 beschrieben.

Außerdem leiden die Zähne infolge des Zusammenwirkens von Zitronensäure und Zucker.
Das in einigen Limonaden und Softdrinks enthaltene Koffein ist zumindest für gesunde Erwachsene und Jugendliche in moderaten Mengen nicht weiter gefährlich. Anders kann es mit Chinin und Phosphat aussehen. Chinin kann Kopfschmerzen, Sehstörungen und Brechreiz hervorrufen, Phosphat fördert in größeren Mengen den Knochenabbau.

Der fruchtige Geschmack von Softdrinks und Limonaden kommt übrigens schon längst nicht mehr von Früchten, sondern von synthetischen Aromastoffen. Wie sich diese auf die Gesundheit auswirken, ist noch nicht ausreichend erforscht und wird im Allgemeinen von Wissenschaftlern äußerst kritisch betrachtet.

6. Industriell verarbeitete Fleisch- und Wurstwaren

Diese Produkte enthalten nicht nur chemische Konservierungsstoffe, die Krebs auslösen können, sie enthalten auch reichlich Natriumnitrit und Natriumnitrat, die u. A. das Risiko erhöhen, an Darmkrebs zu erkranken. Bei den herkömmlichen Produkten aus dem Supermarkt oder vom Discounter kommt noch hinzu, dass das Fleisch aus der Massentierhaltung stammt mit all den negativen Begleiterscheinungen wie hohem Gehalt an Antibiotika und Hormonen. Die Folgen davon dürften inzwischen fast allen bekannt sein… (Wenn nicht – einfach fragen.)

7. Herkömmliche Fertiggerichte

Sie enthalten sehr viele Zusatzstoffe, damit sie gut aussehen und weitere, die den Geschmack positiv beeinflussen sollen. Die Qualität der Rohstoffe entspricht dabei häufig bei weitem nicht dem, was Sie selbst einkaufen würden. Ist ja auch nicht nötig – schließlich gibt es dazu ja Geschmacksverstärker und Farbstoffe… Und in den meisten Produkten ist wieder einer unserer ganz besonderen Freunde – Zucker. Denn er bringt Geschmack, ganz besonders auch in sogenannten Light-Produkten, bei denen weniger Fett verwendet wird… Zu beurteilen, wie sinnvoll das ist, überlasse ich Ihnen. Auch die verwendeten Fette sind bedenklich, da es sich häufig um industriell verarbeitete und gehärtete Fette handelt, die gesundheitlich als bedenklich einzustufen sind. Werden sie stark erhitzt, entstehen sogenannte Transfettsäuren, die das Fettsäuremuster im Blut und in den Zellen verändern, das „schlechte“ Lipoprotein LDL vermehren und so das Risiko für Arteriosklerose erhöhen. Und es steigt das Risiko für koronare Herzkrankheiten und Diabetes.

Außerdem ist der Vitaminverlust bei Fertiggerichten höher, da sie ja vor dem Verpacken gegart und dann bei Ihnen zuhause noch einmal erhitzt werden.

8. Light-Produkte

Light-Produkte suggerieren oft schon durch ihre Aufmachung, durch helle Farben und entsprechende Abbildungen eben diese gewisse Leichtigkeit, die den Käufer an wenig Fett oder wenig Kalorien denken lassen. Es gibt keine gesetzliche Vorschrift, was „light“ bedeutet. Es reicht also, dass einer der Inhaltsstoffe in der Menge reduziert wurde. Gerade die fettreduzierten Produkte weisen oft einen erhöhten Zucker- oder Salzanteil oder einen viel höheren Anteil an geschmacksfördernden Zusatzstoffen auf. Dazu kommt, dass von diesen Produkten häufig mehr gegessen wird. Teils, weil sie weniger sättigen, teils aber sicher auch, „weil sie ja light sind“ und diese Tatsache zur Gewissensberuhigung ausreicht…

9. Getränke aus PET- und PC-Flaschen

PET = Polyethylenterephthalat, PC = Polycarbonat

Aus PET geht mit der Zeit gesundheitsschädigendes Acetaldehyd und Antimontrioxid in die Flüssigkeit über. Außerdem haben Forscher der Universität Frankfurt/Main herausgefunden, dass aus PET-Flaschen hormonell wirksame Stoffe in die Flüssigkeit übergehen können. Martin Wagner vom Institut für Ökologie, Evolution und Diversität an der Universität Frankfurt sagte dazu: Wir haben Mineralwasser aus Glas- und Plastikflaschen verglichen und konnten zeigen, dass die Östrogen-Belastung in Wasser aus PET-Flaschen etwa doppelt so hoch ist wie in Wasser aus Glasflaschen.“

Aus Polycarbonat wird die hormonell wirksame Substanz Bisphenol A freigesetzt. Bisphenol A gilt als nervenschädigend, krebserregend und hormonschädigend. Es ist außerdem auch in anderen Plastikverpackungen sowie in Konserven- und Getränkedosen in der Innenbeschichtung enthalten. Übrigens ist auch Mikrowellengeschirr häufig aus PC.

10. Kaffeeweißer

Viele lieben ihn, weil er den Kaffee nicht verdünnt und das Pulver außerdem auch nicht gekühlt werden muss.

Aber: Was ist da drin? Er besteht meist aus Glukosesirup (immerhin rund 50 %), getrocknetem Milchfett (ca. 20 %) und Milchzucker (Laktose). Außerdem werden oft noch weitere Zuckerarten, gehärtete pflanzliche Fette (Kokosnussöl, Palmkernöl) oder Extrakte verschiedener Pflanzen (z. B. Vanille, Erdnuss) hinzugefügt. Das heißt also – viel Zucker und viel gehärtetes Fett.

Um eine Verklumpung während des Auflösens oder durch Luftfeuchtigkeit zu verhindern, wird oftmals Calciumphosphat (E341) als Trennmittel verwendet. Dieses verursacht möglicherweise Hyperaktivität – vom häufigen Verzehr wird abgeraten. Einige enthalten auch E472e, Mono- und Diacetylweinsäureester von Mono- und Diglyceriden von Speisefettsäuren, die von der WHO als bedenklich eingestuft werden.

Außerdem kann er mit aluminiumhaltigen Zutaten belastet sein.

Diese Liste ließe sich leider noch verlängern… Passen Sie gut auf sich auf.
Und wenn Sie noch etwas kennen, das Sie für besonders schädlich halten, schreiben Sie es doch bitte einfach hier unten in die Kommentare, dann haben wir alle was davon. Wie immer freue ich mich natürlich über Feedback…

Ihre
Jutta Schumacher

Und auch hier wieder meinen Buchtipp:

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Sie können folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>